Finanzierungskonzept mit Förderung erstellen

Eine solide Baufinanzierung besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Dies ist gleichzeitig aber auch ein Umstand, der die Planung der Baufinanzierung erschweren kann. Schließlich müssen die einzelnen Bausteine dergestalt aufeinander abgestimmt sein, dass insbesondere die monatlichen Belastungen für den Bauherrn nicht zu hoch ausfallen. Auch Förderungen müssen selbstverständlich in das Gesamtfinanzierungskonzept miteinbezogen werden. Sie reduzieren nicht selten die Gesamtkosten und geben dem Bauherrn mehr Spielraum bei der Umsetzung seiner Pläne.

Förderungen sollten dabei aber nur berücksichtigt werden, wenn sie definitiv und endgültig von der zuständigen Stelle zugesagt wurden. Würde der Förderantrag nämlich aus irgendeinem Grund – den der Bauherr gar nicht selbst zu vertreten haben muss – wider Erwarten doch nicht bewilligt werden, könnte die Gesamtfinanzierung plötzlich gefährdet sein. Im weniger schlimmen Fall muss zumindest gänzlich neu geplant und kalkuliert werden.


Beratung suchen und kritisch bleiben

Kein Bauherr sollte versäumen, ausführliche Beratungen in Anspruch zu nehmen. Auch in Hinblick auf Fördermöglichkeiten sowie in Bezug auf die Gesamtfinanzierung können Verbraucherzentralen eine sinnvolle Anlaufstelle sein. Zudem beraten auch Banken und Vermittler – hier muss man allerdings viel hinterfragen, wenn die Gesprächspartner zum Beispiel den Abschluss eines Darlehens im Hinterkopf haben.

Um generell in der Lage zu sein, eine Baufinanzierung – mit oder ohne Förderung– auf die Beine zu stellen, muss sich der Bauherr zudem eigenständig über die Grundlagen der Baufinanzierung erkundigen. Dabei sollte man immer auf mehrere und zudem unabhängige Quellen vertrauen. Empfehlenswert ist es etwa, an Seminaren zum Beispiel der Verbraucherzentralen teilzunehmen, sich mit Fachliteratur aus dem Buchhandel einzudecken und dieses zu studieren sowie Verwandte und Freunde, die eine Baufinanzierung bereits geplant haben, um Ratschläge und Tipps zu fragen.